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Deutschland hat im Jahr 2016 erstmals mehr Migranten zurückgenommen, als es in andere europäische Staaten zurückgeführt hat. Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf Daten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge.

Gemäß Dublin-Abkommen können Asylbewerber in diejenigen Schengen-Staaten rückgeführt werden, in denen sie zuerst einen Antrag gestellt haben. Deutschland musste aus diesem Grund 9688 Migranten zurücknehmen, rund ein Drittel davon aus Schweden. Dorthin waren während der Flüchtlingswelle viele Asylsuchende weitergereist.

Image result for Deutschland muss mehr Migranten zurücknehmen, als es abschieben kann

Im Gegenzug stellte die Bundesrepublik laut „Welt“ zwar 40.000 sogenannte Rückübernahmeersuchen, konnte damit jedoch nur 2860 Personen in andere Staaten zurückführen. Die meisten davon wurden zurück nach Italien geschickt. An Ungarn stellte Deutschland zwar rund 10.000 Ersuchen, doch die Erfolgsquote lag bei gerade einmal 2,5 Prozent.

Wie das BAMF der „Welt“ sagte, legen viele Asylbewerber Klagen gegen die Überstellungsbescheide ein – und können daher bis zur Entscheidung nicht abgeschoben werden. Manche Asylbewerber würden laut BAMF auch untertauchen.

Quote of the week

In the document, Elshad Abdullayev invested in the “Fund to Support the President of the Russian Federation Mr. Putin”
“A document confirming the financial donation to Putin’s fund by Elshad Abdullayev, an internationally wanted criminal, fraudster, and murderer hiding in France, who was sentenced to 15 years in prison.”